5 Dinge, die die meisten Menschen nicht über Nährwerte wissen

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Wie du sicher weißt, ist die Lebensmittelindustrie sehr gut darin, Produkte durch geschickte Werbung und Formulierung so darstellen zu lassen, als wären sie gesund. Neben der Zutaten-Liste stehen auf jeder Verpackung auch die Nährwerte. An diesen nackten Zahlen können die Hersteller weniger verändern.

So verstehst du Nährwerte richtig

Im Folgenden zeige ich dir fünf Tipps zum besseren Verstehen der Nährwerte.

Du darfst nicht nur auf die Nährwerte achten

Bei der Nährwert-Tabelle stehen zum einen die Makronährstoffe Kohlenhydrate, Eiweiß und Fett, zum anderen wichtige Mineralstoffe und Vitamine. Diese Tabelle hilft dir vor allem, um in der Diät die Kalorienmenge und Makronährstoffverteilung einzuschätzen, damit du kontrolliert abnimmst. Lebensmittelzusatzstoffe stehen dagegen nicht dort, sondern bei der Zutatenliste. Wenn Geschmacksverstärker oder Ähnliches verwendet wurden, stehen sie dort.

Fett ist nicht gleich Fett

Auch wenn jedes Gramm Fett die gleiche Menge an Kalorien hat, gibt es gute und schlechte Fette. Auf den Verpackungen steht zwar die Menge an gesättigten Fettsäuren, aber nicht die Menge an einfach bzw. mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Diese musst du durch Recherche im Internet selber herausfinden! Lies dir den Artikel zum Thema gute Fette durch, um an dieser Stelle deine Ernährung zu optimieren.

Portionsangaben sind meistens zu klein

Auch bei den angegebenen Portionen sind Nährwerte angegeben. Diese Portionen sind aber so klein gehalten, dass die Menge an Nährwerten ebenfalls gering ist. Lass dich davon nicht täuschen! Hinterfrage diese immer kritisch und wiege bei Bedarf nach.

Zucker ist nicht gleich Zucker

Bei den Nährwerte muss nur die Menge an Zucker angegeben werden, nicht, ob es hinzugefügter Zucker ist, oder natürlicher Zucker wie Fructose aus Obst. Schaue dir da auch wieder die Zutatenliste an und versuche zu verstehen, wo dieser Zucker her kommt.

Ballaststoffe und Kohlenhydrate

Ballaststoffe sind unverdauliche Nahrungsbestandteile, meistens Kohlenhydrate, und für die Verdauung besonders zuträglich. In Deutschland stehen sie daher ohne Kalorien am Ende der Nährwerttabelle. Im Ausland solltest du aber aufpassen: In den USA werden diese beispielsweise als Teil der Kohlenhydrate deklariert. Diese Menge musst du dann von der Menge Kohlenhydrate abziehen, um die Kohlenhydrate zu erhalten, welche der Körper tatsächlich verwerten kann.

Solltest du Fragen haben, stelle diese gerne im Kommentarfeld unten. Du möchtest mehr zu den Themen allgemeine Gesundheit und Konzentration am Arbeitsplatz wissen?

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Apps und Programme für Nährwertangaben

https://fddb.info
https://www.myfitnesspal.com/de/

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