5 Gründe, warum Creatin eine positive Wirkung auf deine Gesundheit hat

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Wenn du Kraftsport beitreibst, hast du wahrscheinlich schon von den positiven Eigenschaften von Creatin gehört. Bestimmt wusstest du aber nicht, dass Creatin nicht nur eine positive Wirkung für Bodybuilder hat! Studien zeigen, dass es beispielsweise positive Auswirkungen auf die Gehirnfunktion haben kann. Dabei ist es absolut einfach zu benutzen: Creatin wird bereits seit über 200 Jahren untersucht und eine Langzeit-Verträglichkeit wurde bereits mehrfach bestätigt. Außerdem ist es sehr einfach zu benutzen. Schon drei bis fünf Gramm des sehr preiswerten Pulvers täglich reichen, um den optimalen Effekt zu erzielen.

So funktioniert die positive Wirkung von Creatin auf die Gesundheit

Creatin kann eine positive Wirkung bei Parkinson haben

Parkinson ist dadurch klassifiziert, dass in deinem Gehirn deutlich weniger vom Hormon Dopamin (ein Glückshormon des Körpers) vorhanden ist. Das hat unter anderem einen Verlust der Muskelfunktionen und Einschränkungen beim Sprechen zur Folge. Du kennst bestimmt das typische Zittern eines Parkinson-Patienten.

An diesen Stellen setzt Creatin an. Es vermindert zum einen den Abfall des Dopamins und schränkt damit die Krankheit ein. Zum anderen hat Creatin eine positive Wirkung auf das Krafttraining, welches häufig als Therapie eingesetzt wird, um die Einschränkung der Muskelfunktionen zu verlangsamen.

Eine Meta-Studie hat allerdings gezeigt, dass die Verbesserungen nur marginal sind.

Es kann neurologische Krankheiten bekämpfen

Creatin kann außerdem das Level von Phosphocreatin in deinem Gehirn erhöhen. Das ist wichtig, da eine geringe Konzentration von Phosphocreatin ist bei vielen neurologischen Krankheiten ein Hauptmerkmal ist. Durch eine Nahrungsergänzung von Creatin können laut einer Studie über die Huntington-Krankheit die täglichen Körperfunktionen länger erhalten und der Tod von Zellen um bis zu 25 % reduziert werden. Auch bei anderen Krankheiten wie Alzheimer, ALS, Hirninfarkten, Epilepsie und anderen Verletzungen des Gehirns bzw. des Rückenmarks wurden positive Effekte festgestellt.

Bisher beziehen sich die Studien im Wesentlichen auf Versuche mit Mäusen. Es sollten also noch weitere Studien an Menschen durchgeführt werden, um die Aussagen zu bestätigen.

Blutzucker kann gesenkt und Diabetes bekämpft werden

Studien zeigen, dass Creatin den Blutzucker reduzieren kann, da es die Wirkung von GLUT4 erhöht, das Blutzucker in die Muskeln bringt. Dabei ist die kurzfristige Reaktion des Körpers auf einen Blutzuckeranstieg ein wichtiger Indikator für das Diabetes-Risiko. Je schneller der Zucker aus dem Blut gelangt, desto besser.

Die Gehirnfunktionen werden gestärkt

Creatin spielt ferner allgemein eine sehr große Rolle bei der Gehirngesundheit und -funktion. Durch die angesprochene Erhöhung von Phosphocreatin produziert das Gehirn außerdem mehr ATP. Dabei haben Studien gezeigt, dass besonders bei anspruchsvollen Aufgaben für das Gehirn viel ATP benötigt wird.

Vegetarier haben naturgemäß ein sehr geringes Level an Creatin, da es hauptsächlich in Fleisch enthalten ist. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass eine Ergänzung von Creatin zu einer 20- bis 50-prozentigen Erhöhung der Erinnerungsfähigkeit der Probanden führen kann.

Auch bei Probanden im Seniorenalter wurde eine deutliche Erhöhung der Erinnerungsfähigkeit festgestellt. Allgemein wurde bei diesen ein besserer Schutz vor neurologischen Krankheiten und eine Verminderung des Abbaus der Muskeln festgestellt.

Creatin kann eine positive Wirkung auf deine Müdigkeit haben

Eine sechs-monatige Studie mit Probanden, die eine traumatische Gehirnverletzung hatten, hat gezeigt, dass Creatin bei diesen Patienten zu 50 % weniger Schläfrigkeit im Laufe des Tages führen kann.

Eine andere Studie bei gesunden Menschen kam ferner zu dem Ergebnis, dass Creatin besonders bei wenig Schlaf zu einer reduzierten Müdigkeit und höheren Energie-Level führt.

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