Heißhunger auf Süßes? Das kannst du dagegen tun

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Viele Menschen haben oft Heißhunger auf Süßes. Aber wo kommt der Heißhunger her? In diesem Artikel zeige ich dir, woraus der Heißhunger resultiert und was du dagegen tun kannst.

Wo kommt Heißhunger auf Süßes her?

Trotz einiger Studien ist die Forschung nicht so weit, dass sie eine eindeutige Quelle der Attacken finden konnte. Dabei gibt es aber Indizien für eine Theorie, die besagt, dass der Körper Heißattacken aussendet, um Mangelerscheinungen von Mineralen und Vitaminen entgegen zu wirken. Vor der Etablierung der Industrieernährung hätte das auch funktioniert. Denn wer früher Heißhunger auf Süßes hatte, aß Obst, das eine Vielzahl ein Vitaminen und Mineralstoffen enthält. Bei einem Mangel an Mineralen entwickelte sich auf ein Heißhunger auf salzige Mahlzeiten, den die Menschen durch Nüsse und Samen deckten.

Studien kommen zu keinem genauen Ergebnis

Indizien für die oben genannte Erklärung entdeckten die Forscher bei Patienten, die das Pica-Syndrom haben. Bei dieser Krankheit entwicklen die Betroffenen Heißhunger auf absurde Dinge, wie zum Beispiel Lack, Seife und Zahnpasta. Besonders bei Schwangeren wird diese Krankheit diagnostiziert. Diese Patienten haben oft Zink-, Eisen- oder Kalzium-Mangel. In mehreren Studien wurde gezeigt, dass die Krankheit eingedämmt werden konnte, wenn die Patienten den Mangel ausglichen.

Auch bei Menschen, die Sodium-Mangel haben, stellten Forscher fest, dass diese eher zu Heißhunger-Attacken in Bezug auf salzige Lebensmittel neigen.

Im Endeffekt ist aber wichtig zu sagen, dass die Studienlage bisher keinen eindeutige Evidenz hergibt. Besonders der Heißhunger auf bestimmte Lebensmittel, wie zum Beispiel Käse oder Schokolade, kann dadurch nicht erklärt werden.

Kann ich trotzdem etwas gegen Heißhunger auf Süßes machen?

Mit diesen Tipps für den Alltag kannst du Heißhunger-Attacken reduzieren, beziehungsweise ihr Ausmaß reduzieren:

Habe keine Süßigkeiten im Haus

Wenn du nichts Süßes im Haus hast, kannst du davon auch nichts essen! Vermeide Süßigkeiten und setze stattdessen auf Obst. Dir ist Obst nicht süß genug? Die Geschmacksknospen auf deiner Zunge sind anpassungsfähig! Wenn du immer Süßes isst, wirkt Obst fad. Nach nur wenigen Wochen ohne Süßigkeiten sind aber deine Geschmacksknospen so umgestellt, dass dir Obst süß vorkommt!

Halte deinen Blutzuckerspiegel konstant

Wenn du tagsüber kleine Snacks isst, die nur aus Kohlenhydraten bestehen, hast du extreme Blutzuckerschwankungen. Das führt zu weiteren Heißhunger-Attacken (mehr dazu hier). Um dem entgegen zu wirken empfehle ich dir, dass du tagsüber Snacks isst, die Eiweiß und Fett enthalten, wie zum Beispiel Nüsse. Oder du probierst Intervallfasten aus, das ebenfalls Heißhunger eindämmen kann.

Schlafe genug, um Heißhunger auf Süßes zu vermeiden

Studien haben gezeigt, dass auch zu wenig Schlaf dazu führt, dass Heißhunger entsteht. Schlafe also so viel, wie du brauchst. Du möchtest deinen Schlaf in den Griff bringen? Klicke hier.

Lasse dich nicht Stressen

Neben zu wenig Schlaf fördert auch Stress Heißhunger. Achte daher darauf, dass du Quellen von Stress im Alltag reduzierst (mehr dazu hier).

Trinke genug Wasser

In einer weiteren Studie fanden Forscher heraus, dass auch eine Dehydrierung dafür sorgen kann, dass du Heißhunger bekommst. Trinke also immer genug Wasser, um diesen Grund zu eliminieren. Eine einfach Anleitung dazu findest du hier.

Solltest du Fragen haben, stelle diese gerne im Kommentarfeld unten. Du möchtest mehr zum Thema Konzentration am Arbeitsplatz wissen?

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Quellen und weitere Informationen

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20420523
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2912591/
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/2386628
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24850454
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25943566
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15049460
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2491403/
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/2185626
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12798785
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/11070333
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23479616/
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15602591/
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23803882

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