Intervallfasten – eine minimalistische Anleitung für deinen Alltag

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Derzeit ist das Thema Intervallfasten in aller Munde. Während vor ein paar Jahren Fasten noch religiösen Esoterikern vorbehalten war, hat vor allem die Fitness- und Diätindustrie das Fasten als Mittel entdeckt, um Leute dazu zu bekommen, ihre überschüssigen Pfunde zu verlieren. Neben den Vorteilen des Konzepts bei der Gewichtsabnahme (Probanden fällt es leicht, weniger zu essen, da das Hungergefühl nicht so stark ist), hat Fasten den Vorteil, dass es die Konzentration und Leistungsfähigkeit am Arbeitsplatz massiv steigern kann (mehr dazu hier).

Was wir heute unter Fasten verstehen

Heute haben sich hauptsächlich Konzepte durchgesetzt, die das sogenannte intermittierende Fasten (Intervallfasten, auch IF genannt) propagieren. Dabei wechseln sich Fastenphasen mit Phasen ab, in denen Essen erlaubt ist. Bekannte Vertreter sind dabei das „Eat Stop Eat“-Konzept von Brad Pilon, das eine Fastenperiode von ein bis zwei Mal 24 Stunden pro Woche vorsieht, sowie das „Leangains“-Konzept von Martin Berkhan, bei dem jeden Tag eine Fastenperiode von 16 Stunden durchgeführt wird, wobei die restlichen 8 Stunden des Tages gegessen werden darf. Bei extremeren Formen dieses Fastenkonzepts verändert sich das Verhältnis von Fastenphase zu Essensphase sogar von 16/8 auf 20/4 oder 23/1. Hauptziel dieser Konzepte ist eine Körperfettreduktion, oft auch eine langfristige gesundheitliche Verbesserung.

Wie du Intervallfasten für deine Leistungsfähigkeit verwenden kannst

Im Folgenden zeige ich dir in wenigen Schritten, wie du sofort mit dem Fasten anfangen kannst. Eine Fastenperiode von ca. 16 Stunden hat sich dabei als optimal herausgestellt (mehr Infos dazu und zu weiteren Punkten der Anleitung findest du in meinem Buch). Wenn du diese Punkte einhältst, kannst du von folgenden kurzfristigen und langfristigen Vorteilen profitieren: Deine langfristige Gesundheit wird besser werden. Außerdem kannst du dich über einen Anstieg deiner Konzentration freuen – jeden Tag.

  1. Lasse das Frühstück aus und beginne den Tag mit einer moderaten, körperlichen Aktivität.
  2. Trinke im Laufe des Vormittags nur Wasser (in großen Mengen), ungesüßten Tee und Kaffee.
  3. Integriere möglichst viel Bewegung in deinen Alltag: Nimm die Treppe statt des Aufzugs, fahre mit dem Fahrrad zur Arbeit.
  4. Breche dein Fasten zur Mittagszeit, 14-16 Stunden nach dem letzten Bissen am Abend zuvor mit einer leichten Mahlzeit, die Fette, Proteine und grünes Gemüse enthält.
  5. Iss ein bis zwei Stunden später eine ähnliche Mahlzeit. Weitere zwei Stunden später bietet sich eine intensive, sportliche Einheit an.
  6. Iss nach dem Sport eine große Mahlzeit mit gesunden Lebensmitteln, gönne dir danach etwas Ungesundes, wie zum Beispiel ein paar Kugeln Eis. Behalte dabei das Verhältnis von aufgenommenen Kalorien zu deinem Tagesbedarf im Blick!
  7. Lass die Arbeit ruhen und genieße den Abend.
  8. Hör mindestens eine Stunde vor dem Schlafengehen auf zu essen.
  9. Geh früh ins Bett und schlafe so viel, dass du am nächsten Morgen ausgeruht bist.
  10. Repeat! Schaffe diese Routinen und weitere, um kontinuierlich in sämtlichen Lebensbereichen zu wachsen.

Solltest du Fragen haben, stelle diese gerne im Kommentarfeld unten. Du möchtest mehr zum Thema Konzentration am Arbeitsplatz wissen?

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Quellen und weitere Informationen

https://leangains.com/
https://www.womenshealthmag.com/weight-loss/a22689488/eat-stop-eat-diet/

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