Magnesium: Mangel, Symptome und was du dagegen tun kannst

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Der Mangel an Magnesium und die darauf folgenden Symptome sind allgegenwärtig. Wissenschaftler einer Studie aus dem Jahr 2009 fanden heraus, dass wohl ca. 75 Prozent der Menschen keinen optimalen Haushalt von Magnesium im Körper haben. Doch wie drückt sich der Mangel aus? Bist du auch betroffen?

Diese Symptome hast du bei einem Mangel an Magnesium

Da Magnesium an vielen verschiedenen Prozessen im Körper beteiligt ist, sind die Symptome ebenso mannigfaltig. Neben den physischen Folgen, die du wahrscheinlich schon vermutet hast, können auch psychische Einbußen auftreten! Außerdem zeigte eine Meta-Studie, dass Magnesium-Mangel mit einer höheren Wahrscheinlichkeit für Depressionen korreliert.

Psychische Störungen

Dabei ist das Feld der psychischen Störungen breit. Eine Studie hat gezeigt, dass die ersten Symptome bei einem Mangel an Magnesium darin bestehen, dass du emotional abstumpfst. Bei einem stärkeren Mangel kann es sogar zu einem Delirium oder Koma kommen!

Allgemeine Erschöpfung

Phasen, in denen der Körper Ruhe braucht und das durch Müdigkeit signalisiert, sind normal. Wenn du aber dauerhaft müde bist und dich schwach fühlst, kann der Grund bei einer zu geringen Zufuhr von Magnesium liegen. Da dieses Symptom viele Ursachen haben kann (z. B. Übertraining), solltest du ab und an ein Blutbild bei dem Arzt deines Vertrauen machen lassen, um Unterversorgung von Mineralstoffen im Allgemeinen vorbeugen zu können.

Krämpfe und Muskelzuckungen als Symptome bei einem Mangel an magnesium

Bestimmt hast du schon gehört, dass ein Mangel an Magnesium der Grund von Muskelkrämpfen beim Sport sein kann. Tatsächlich ist das ein Symptom! Umgekehrt solltest du aber nicht den Schluss ziehen, dass jeder Krampf aus einem Mangel an Magnesium resultiert. Krämpfe hängen eng mit dem kompletten Mineralstoff– und Wasserhaushalt zusammen, der unfassbar viele Prozesse im Körper steuert.

Hoher Blutdruck

Bisher wurden die meisten Studien bezüglich der Folgen von Magnesium-Mangel auf den Blutdruck an Tieren durchgeführt, weswegen eine verlässliche Aussage derzeit nicht möglich ist. Studien geben aber Hinweise darauf, dass zum einen Magnesium-Mangel mit Bluthochdruck zusammenhängt und zum anderen eine Zufuhr von Magnesium Blutdruck senken kann.

So kannst du deine Symptome bei einem Mangel an Magnesium verschwinden lassen

Einen Mangel an Magnesium solltest du in erster Linie durch eine optimierte Ernährung entgegenwirken. Lebensmittel, die viel Magnesium enthalten, sind zum Beispiel Getreide, Nüsse, Kerne, Hülsenfrüchte, Obst und Gemüse. In letzter Instanz ist eine Zufuhr durch Nahrungsergänzungsmittel möglich. Die optimale Einnahme laut DGE findest du hier.

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Quellen und weitere Informationen

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19621856
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24966690
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25827510
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/13840893
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17145221
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27402922

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