So wirst du ein Morgenmensch!

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Stehst du gerne früh auf oder nicht? Bereits mehrere Studien haben herausgefunden, dass es zu gewissen Teilen von der Genetik abhängt, ob du ein Morgenmensch bist oder nicht. Da wir in einer Gesellschaft leben, die größtenteils durch feste Arbeitszeiten determiniert ist, möchten viele Menschen aber gerne ein Morgenmensch sein. Bestimmt verlangt dein Chef auch, dass du am Morgen schon produktiv bist.
Folgende Tipps werden dir helfen, trotz deiner Genetik ein Morgenmensch zu werden.

4 Tipps, um ein Morgenmensch zu werden

Drücke nicht den Snooze-Button

Bestimmt hast du den Tipp schon oft gehört, allerdings kann er auch wissenschaftlich belegt werden. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass der Körper darauf adaptiert ist, schneller wieder in die Tiefschlafphase zu kommen, wenn er nur kurz wach wird. Diesen Effekt kennst du aus der Nacht: Du wirst kurz wach (beispielsweise, um auf Toilette zu gehen) und schläfst kurz danach wieder tief und fest. Dieser Effekt nennt sich „sleep inertia“ – und ist dafür da, dass deine Schlafqualität wegen kleinerer Unterbrechungen nicht sofort leidet. Dein Problem: Er taucht auch am Morgen auf, wenn du wach wirst und dann den Snooze-Button drückst. Du fällst zurück in die Tiefschlafphase – und das eventuell sogar noch tiefer, als du es vorher warst! Denn der Körper tut in diesem Moment alles dafür, möglichst schnell möglichst tief zu schlafen.

Arbeite mit Sonnenlicht

Wenn du am Abend einschlafen möchtest, solltest du den Raum abdunkeln, um deine Melatonin-Produktion anzukurbeln (mehr Infos dazu findest du hier). Melatonin ist das Schlafhormon des Körpers und regelt deine Müdigkeit. Den Effekt kannst du auch am Morgen nutzen: Wenn du die Melatonin-Produktion stoppst, wirst du wacher. Sorge also dafür, dass viel Sonnenlicht in dein Zimmer kommt, wenn du aufstehen musst. Im Winter kann dir dabei ein Lichtwecker helfen.

Trinke nicht sofort Kaffee am Morgen

Dieser Punkt mag für dich paradox klingen, liegt aber an den hormonellen Begebenheiten morgens. Wenn du am Morgen aufstehst, sind dein Cortisol-Level (das Hormon ist dir bestimmt als „Stresshormon“ bekannt) und dein Adrenalin-Level natürlicherweise erhöht. Dadurch macht der Körper dich auf natürlichem Wege wach! Die Zufuhr von Koffein hemmt diesen natürlichen Prozess etwas. Warte also mit der ersten Tasse Kaffe ca. 45 Minuten, nachdem du aufgestanden bist.

Ein Morgenmensch treibt Sport

Kurze, intensive Einheiten erhöhen ebenfalls deinen Cortisol- und Adrenalin-Spiegel im Blut. Besonders, wenn du kein Morgenmensch bist, kannst du den Körper so hormonell austricksen. Bereits 10 bis 15 Minuten intensiver Sport kann helfen!

Solltest du Fragen haben, stelle diese gerne im Kommentarfeld unten. Du möchtest mehr zum Thema Konzentration am Arbeitsplatz wissen?

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Quellen und weitere Informationen

https://www.sciencedirect.com/topics/agricultural-and-biological-sciences/sleep-inertia
Lichtwecker
https://theconversation.com/how-a-week-of-camping-resets-the-body-clock-16557
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20164566
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2991639/

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