Vitamin D3 und warum eine ausgewogene Ernährung nicht alles ist

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Kennst du das drückende Gefühl im Winter? Das Wetter wird schlechter und du würdest am liebsten im Bett bleiben. Aber ist es nur das Wetter, das dich mental in die Knie zwingt, oder gibt es körperliche Ursachen? Diese Frage werde ich dir in diesem Blog-Beitrag beantworten. Bestimmt hast du schon von den Auswirkungen von Vitamin D3 auf deine Psyche gehört.
Doch zunächst zum Grundwissen: Vitamin D3 gehört zur Gruppe der fettlöslichen Vitamine und kann vom Körper selbst gebildet werden. Das geschieht dann, wenn der Körper genug Sonneneinstrahlung, genauer UVB-Anteile, bekommt. Eine Aufnahme durch die Nahrung erfolgt nur begrenzt, da es nur in geringer Konzentration in Lebensmitteln enthalten ist. Fest steht also, dass wir genügend Sonnenlicht brauchen, um ausreichend versorgt zu sein. Eine ausgewogene Ernährung reicht im Winter im Normalfall nicht!

Status Quo in Mitteleuropa

Klar ist: Der Mensch verbringt deutlich mehr Zeit in Gebäuden als zu der Zeit, aus der unsere genetische Veranlagung stammt (mehr zu dem Thema findest du hier). Auch wenn der Körper einen Speicher für Vitamin D3 besitzt, der bis zu vier Monate hält, scheint dieser nicht für den kompletten Winter auszureichen. Laut einer Untersuchung der deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) sind ca. 30 % der Erwachsenen in Deutschland unterversorgt. Führende Ärzte gehen sogar davon aus, dass alle Menschen in Deutschland, die nicht supplementieren, Mangelerscheinungen aufweisen. Die Optionen, um dem entgegen zu wirken, sind klar: Entweder du versuchst mehr Zeit im Freien zu verbringen oder du nutzt die bequeme Alternative: Nahrungsergänzungsmittel.
Doch welche Folgen hat eine Unterversorgung überhaupt?

Auswirkungen von Vitamin D3 Mangel

Funktionen dieses Vitamins sind beispielsweise die Aufrechterhaltung des Immunsystems, Arbeit der Muskeln und das Zellwachstum. Bei einem Mangel kann es außerdem negative Auswirkungen auf die Insulinausschüttung haben.
Die ungünstigste Auswirkung einer Mangelernährung ist aber, dass eine Unterversorgung zu einem geringeren Serotonin- und Testosteron-Level führt. Dieses ist maßgeblich für unsere allgemeine Stimmung verantwortlich. Die Abwesenheit von Vitamin D3 kann also tatsächlich eine Winterdepression begünstigen! In Bezug auf deine Leistungsfähigkeit auf der Arbeit kann das natürlich fatale Auswirkungen haben.

Fazit

Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass eine Ergänzung sinnvoll sein kann. Dabei solltest du beachten, dass du auch Vitamin K2 zuführen solltest, da die beiden Vitamine synergetisch miteinander wirken. Das bedeutet, dass eine Substitution von Vitamin D3 einen Mangel an Vitamin K2 hervorrufen kann, was den positiven Effekt schmälern oder sogar umkehren kann. Ähnlich verhält es sich mit Magnesium. Bausteine dessen werden zur Verwertung von Vitamin D3 verwendet, weswegen bei einer hohen Zufuhr von Vitamin D3 ein Mangel an Magnesium auftreten kann.

Solltest du Fragen haben, stelle diese gerne im Kommentarfeld unten. Du möchtest mehr zum Thema Konzentration am Arbeitsplatz wissen?

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Quellen und weitere Informationen

https://www.dge.de/presse/pm/wie-sind-die-deutschen-mit-naehrstoffen-versorgt/
https://www.vitamind.net
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=21154195
https://www.youtube.com/watch?v=xEU7Hb8KrpM

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