Warum du nicht immer auf den BMI hören solltest

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Ein erhöhter Körperfettanteil hat nicht nur maßgeblichen Einfluss auf deine kurzfristige Leistungsfähigkeit, sondern kann auch deine Lebenszeit verkürzen. Neben dem erhöhten Risiko, Krankheiten wie Diabetes und Herzinfarkte zu erleiden, zeigt eine Studie, dass mit einem erhöhten BMI (Body-Mass-Index) eine proportional größeres Risiko der Sterblichkeit einher geht. Kurz gesagt: Je höher dein BMI ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit früher zu sterben.

So funktioniert der BMI

Doch was versteht man überhaupt unter dem BMI? Beim BMI werden Körpergewicht und –größe in Relation zueinander gesetzt, wodurch sich rechnerisch eine Zahl ergibt. Diese Zahl kannst du dann in einer Tabelle einordnen und je nachdem, in welchem Bereich du dich befindet, trifft das dann eine Aussage darüber, ob du ein normales Gewicht hast. Das Problem an dieser Berechnung ist aber, dass das Verhältnis von Fett und Muskeln nicht in die Berechnung mit einbezogen wird. Besonders muskulöse Menschen schneiden ein wenig „zu schlecht“ ab, da Muskeln schwerer als Fett sind und die schwere Muskelmasse infolgedessen einen hohen BMI verursacht, obwohl es sich nicht um Fettmasse handelt.

Alternativen zum BMI

Gibt es eine Berechnungsmethode, die du stattdessen nehmen solltest? Tatsächlich gibt es sogar einige Methoden, die mehrere Parameter in die Berechnung mit einfließen lassen und damit genauer sind. Allerdings steigt der Aufwand zur Berechnung auch mit der Anzahl der benötigten Parameter. Nur, wenn du außerordentlich muskulös bist, lohnt es sich, auf eine alternative Berechnungsmethode zurück zu greifen.

Meine Empfehlung für dich

Daher möchte ich dich zu animieren, deinen BMI auszurechnen und ihn in einer entsprechenden Tabelle einzuordnen. Grundsätzlich kannst du das Thema Übergewicht gelassen sehen: Es gibt je Alter und Geschlecht ein sehr großes Spektrum, das ein Normalgewicht definiert: Bei Frauen zwischen 19 und 24 liegt der optimale BMI zwischen 19 und 24, bei Männern zwischen 19 und 24 bei 21 bis 26. Solange du in diesen großzügig bemessenen Bereich fällst, solltest du keine gesundheitlichen Nachteile durch mögliches Unter- oder Übergewicht haben.
Wenn du aber Probleme mit Übergewicht haben solltest, solltest du keine Sekunde zögern und sofort damit starten, dir neue Gewohnheiten (hier erfährst du, wie du diese trainierst) anzueignen, die dein Gewicht positiv beeinflussen. Jeder Tag mit Übergewicht kann dein Leben verkürzen, dabei helfen schon einfache Schritte (mehr dazu erfährst du hier!).

Solltest du Fragen haben, stelle diese gerne im Kommentarfeld unten. Du möchtest mehr zum Thema Konzentration am Arbeitsplatz wissen?

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Quellen und weitere Informationen

https://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(16)30175-1/fulltext
https://www.bmi-rechner.net/
https://www.prinz-sportlich.de/magazin/bmi-alternativen/

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