Warum Selbstdisziplin wichtig und schwieriger als Selbstmotivation ist

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Hast du dir schon mal Gedanken darüber gemacht, was überhaupt der Unterschied zwischen Selbstmotivation und Selbstdisziplin ist?

Einsatz ohne kurzfristige Emotionen

Der Unterschied zwischen Selbstmotivation und Selbstdisziplin ist, dass bei der Selbstdisziplin keine emotionale Komponente vorhanden ist. Während du motiviert bist, wenn du ein starkes positives Gefühl mit dem Erreichen deines angestrebten Ziels verbindest, ist die Kunst der Selbstdisziplin, dass du langfristig Ziele erreichst, egal wie du dich im „Hier und Jetzt“ fühlst. Gerade, wenn du kurzfristig keine Lust hast etwas zu tun, aber weißt, dass es dir langfristig einen Nutzen bringt, zeigt sich, wie selbstdiszipliniert du bist.

Selbstdisziplin ist die Königsdisziplin

Selbstmotivation kann kurzfristig und in besonderen Momenten wichtig sein, zu langfristigem Erfolg kommst du aber nur durch Selbstdisziplin. Diese hängt im Übrigen fest mit der Bildung von Gewohnheiten zusammen – und die Summe der Gewohnheiten ergeben unsere Lebensweise (mehr dazu hier). Wenn du dein Leben verändern willst, ist also eine Stärkung der Selbstdisziplin unabdingbar. Nur so kannst du aus alten Gewohnheiten ausbrechen und neue Gewohnheiten etablieren.

3 einfache Tipps zur Stärkung der Selbstdisziplin im Alltag

Verändere deine Identität

Menschen sind psychologisch darauf gepolt, immer in Konsistenz zu ihren vorher ausgeführten Handlungen zu agieren. Der Hintergrund dessen ist, dass man sich sonst einen Fehler eingestehen müsste. Hier ein Beispiel: Du siehst dich selber als eine Person, die absolut unsportlich ist und erwähnst das sehr oft. Wenn es nun darum geht, Sport in deinen Alltag zu integrieren, wirst du mental immer wieder auf diese Prämisse zurückfallen und wie ein unsportlicher Mensch agieren, also Trainingseinheiten auslassen. Daher ist es wichtig, nicht nur zu sagen, dass du jeden Morgen eine halbe Stunde Sport machst, sondern dass du auch deine Identität änderst: Sieh dich sich selber als sportlicher Mensch. Dein Unterbewusstsein wird daran arbeiten, ab jetzt diese Prämisse zu erfüllen

Erinnere dich regelmäßig daran, warum du etwas tust

Diese Aussage ist zwar sehr trivial, hat aber einen signifikanten Einfluss: Wenn du ständig daran erinnert wirst, warum du etwas tust, steigert die Wahrscheinlichkeit, dass du keinen Rückfall erleidest. Eine Strategie beispielsweise kann sein, dass du deinen Desktop-Hintergrund in das Auto änderst, dass du mal haben möchtest. Jeden Tag wird dich das schon morgens daran erinnern, warum du auf deine Ernährung, deinen Sport und deinen Schlaf achtest, nämlich um leistungsfähiger zu sein, dadurch erfolgreicher zu werden und dir schließlich mit genügend Geld deine Träume zu erfüllen.

Genieße das Leiden

Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass du deine Einstellung gegenüber unangenehmen Sachen veränderst. Siehe jede unangenehme Sache als Schwäche an, die deinen Körper verlässt. Jeder Lauf morgens macht dich zu einem stärkeren Menschen – und das nicht nur körperlich, denn auch mental wirst du stärker. Das ist der Punkt, wo auch das Bild der Selbstdisziplin als „Muskel, der trainiert wird“ wieder ins Spiel kommt. Durch das Schaffen einer unangenehmen Tätigkeit und dem befriedigenden Gefühl danach, wirst du auch mehr Freude haben, dich auf das nächste Hindernis zu stürzen und dich weiter herauszufordern. Siehe jede unangenehme Situation als Möglichkeit, deine Selbstdisziplin zu stärken!

Solltest du Fragen haben, stelle diese gerne im Kommentarfeld unten. Du möchtest mehr zum Thema Konzentration am Arbeitsplatz wissen?

In meinem Buch findest du eine genaue Anleitung, wie du durch richtige Ernährung, ausreichend Bewegung und guten Schlaf erfolgreich und leistungsstark wirst.

Quellen und weitere Informationen

Dieses Buch hat mir persönlich geholfen, um meine Selbstdisziplin zu stärken.

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