Wie du dein Insulin steuerst, um weniger müde zu sein

Share on facebook
Share on google
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing

Kennst du Insulin bisher nur als Mittel für Diabetiker? Dann ist dieser Artikel besonders wichtig für dich, denn Insulin kann dich müde machen. Insulin ist an diversen Prozessen des Körpers beteiligt – ohne dieses Hormon würde jeder Mensch sterben. In diesem Artikel erfährst du, wie du dein Essverhalten einsetzt, um die Menge an Insulin in deinem Körper zu steuern und leistungsfähiger zu sein.

Insulin – einfach erklärt

Das Hormon Insulin wird in der Bauchspeicheldrüse erzeugt. Bei einem gesunden Menschen reguliert es den Blutzuckerspiegel im Blut. Das geschieht dadurch, dass Insulin die Zellen öffnet und der Zucker aus dem Blut in die Speicher der Leber und Muskeln fließt.
Wenn zu wenig Blutzucker vorhanden wäre, würdest du Kreislaufprobleme bekommen, da dein Gehirn unterversorgt wäre (das kann paradoxerweise durch den Konsum von Traubenzucker passieren, mehr dazu hier). Bei einer zu großen Menge Zucker im Blut wärest du müde, antriebslos und dir wäre schwindelig. Die Folgen sind bei zu hohem und zu niedrigem Spiegel also ähnlich! Deswegen ist der Körper darauf bedacht, einen guten Mittelweg zu finden.

Warum Insulin dich müde macht

Auch wenn wissenschaftlich noch nicht genau bewiesen ist, was genau die Müdigkeit nach dem Essen begünstigt, wird angenommen, dass Insulin einen großen Anteil daran hat. Nach der Ausschüttung von Insulin sinkt der Blutzuckerspiegel rasant. Dabei schießt der Körper oft über das Ziel hinaus: Es wird zu viel Insulin gebildet, Unterzuckerung ist die Folge. Dadurch bekommt auch das Gehirn weniger Nährstoffe und du fühlst dich müde und antriebslos. Nebeneffekte begünstigen das: Durch die Verdauung benötigt der Körper Blut im Magenbereich. Dieses fehlt bei der Versorgung des Gehirns mit Sauerstoff.

Das kannst du dagegen tun

Intervallfasten ist ein gutes Mittel, um den Blutzuckerspiegel konstant zu halten. Während der Phase des Fastens reguliert der Körper selber den Blutzuckerspiegel und hält ihn auf dem perfekten Niveau für optimale Leistungsfähigkeit. Das geschieht durch das Hormon Glukagon, das die Speicher der Leber sukzessive leert und die richtige Menge Glykogen ins Blut abgibt. Wenn du das Fasten brichst, empfehle ich dir tagsüber eine kleine Menge an Fetten und Eiweißen. Diese sättigen dich, bewirken aber keine der genannten, negativen Auswirkungen, die dich müde machen. Abends solltest du dann aber die Speicher der Leber wieder füllen: Durch eine Mahlzeit mit vielen Kohlenhydraten füllst du die Glykogenspeicher für den nächsten Tag. Mehr Infos zu dieser Ernährungsweise findest du hier.

Solltest du Fragen haben, stelle diese gerne im Kommentarfeld unten. Du möchtest mehr zum Thema Konzentration am Arbeitsplatz wissen?

Trage dich in den Newsletter ein und erfahre als einer der ersten, wann mein Buch erscheint.

Quellen und weitere Informationen

https://www.healthline.com/health/diabetes/insulin-effects-on-body#1
https://www.akademie-sport-gesundheit.de/magazin/weshalb-wird-man-vom-essen-muede.html
https://www.endocrineweb.com/conditions/type-1-diabetes/what-insulin

Neueste Beiträge

Ähnliche Beiträge

Dieser Beitrag hat 2 Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Menü schließen