Wie du mit wenig Aufwand schlechte Gewohnheiten eliminierst

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Wann ist denn überhaupt eine Gewohnheit schlecht? Genau dann, wenn sie im Gegensatz zu deinen langfristigen Zielen steht. Wenn du jeden Tag nur Junkfood isst, dann steht das beispielsweise konträr zu deinem langfristigen Ziel, gesünder und leistungsfähiger zu sein. Das Problem ist, dass dein Gehirn kurzfristige Befriedigung deutlich höher gewichtet als langfristige Ziele. Durch die kurzfristige Belohnung eines guten Geschmacks und der Befriedigung eines vollen Magens sieht dein Gehirn es als etwas Gutes an, schlechte Nahrungsmittel zu essen, obwohl es gegensätzlich zu deinem langfristigen Wohlbefinden steht. So etablieren sich schnell schlechte Gewohnheiten.

Finde den Grund, warum du schlechte Gewohnheiten aufgeben solltest

Um dieses Verhalten deines Gehirns zu brechen, brauchst du zunächst einen klar definierten Grund, warum das so wichtig ist. Hier kann Meditation helfen, um diesen zu definieren. Ebenso kannst du mit Bildern arbeiten, die visualisieren, warum es Sinn macht, dass du dich langfristig gesund ernährst (vielleicht ist es das oben angesprochene Traumauto, oder ein Bild von einem Typen im Sixpack). Neben diesen Punkten kann aber auch ein einfacher, offensichtlicher Grund gut sein: Du passt nicht mehr in deine Hose und merkst, dass du etwas ändern musst.

Ersetze schlechte Gewohnheiten durch gute

Ein weiterer Tipp ist, dass du schlechte Gewohnheiten durch eine andere Gewohnheit ersetzt, die zu einer ähnlichen Belohnung führt. Im Fall des benutzten Beispiels ist dein Ziel, dass du gesunde Lebensmittel findest, die dir gut schmecken und dir gleichzeitig die Befriedigung einer Sättigung geben. Wichtig ist, dass du genau analysierst, was bei deiner Gewohnheit die Belohnung ist. Vielleicht ist die Belohnung deines täglichen Junkfood-Konsums auch einfach nur, dass du durch das Essen Zeit mit deinem liebsten Arbeitskollegen verbringst. Hier wäre die Etablierung einer anderen Routine (zum Beispiel des Verabredens zu einer Kaffeepause) zielführender.

Eliminiere die Möglichkeit der schlechten Gewohnheit

Eine weitere Möglichkeit, eine schlechte Gewohnheit abzutrainieren, ist, dass du Möglichkeiten eliminierst, diese Gewohnheit auszuführen. Im Fall des Junkfood-Konsums wäre das der Fall, wenn du vorgekochtes Essen mit zur Arbeit nimmst und dein komplettes Geld zuhause lässt, sodass du gar keine Möglichkeit hast, Junkfood zu kaufen.

Setze dir kleine Ziele

Um schlechte Gewohnheiten aufzugeben, kann es auch helfen, zunächst kleinere Ziele zu setzen. Das Gehirn verbindet etwas Negatives damit, Dinge „für immer“ aufzugeben. Daher kann es dir helfen, wenn du dir eine typische „30-Tages-Challenge“ als Ziel setzt. Sage dir also zunächst, dass du für 30 Tage kein Junk-Food mehr isst. Diese Dauer ist optimal, da sie herausfordernd ist, aber doch nicht so lange, dass es unmöglich scheint. So kannst du auch die Ernährungsform von „Feeding the Mastermind“ (mein Buch, mehr Infos hier) starten: Sage dir, dass du die nächsten 30 Tage nicht Frühstücken wirst – und los geht’s.

Solltest du Fragen haben, stelle diese gerne im Kommentarfeld unten. Du möchtest mehr zum Thema Konzentration am Arbeitsplatz wissen?

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Quellen und weitere Informationen

Charles Duhigg – Die Macht der Gewohnheit

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